Zur Geschichte der Pfarrei Passau – Neustift

Geschichte kurz

Die Pfarrei Neustift ist mit fast 4400 Seelen die zweitgrößte unter den 16 Pfarreien im Stadtdekanat Passau. Bis zu ihrer Erhebung zur selbständigen Pfarrgemeinde im Jahre 1961 gehörte sie zur altehrwürdigen Pfarrei Heining.

1788 entstand in Neustift ein Landschlösschen, das sich ein Passauer Hofbeamter erbauen ließ. Es wechselte mehrmals den Besitzer. Der Letzte von ihnen, Prälat Dr. Georg Pell, vermachte 1927 das Schlössl und den dazugehörigen Grund dem bischöflichen Stuhl.

1934 wurde der zum Schlössl gehörige Stall zu einer kleinen, bescheidenen Kirche umgebaut, die auf den Namen St. Sigismund geweiht wurde. Sie diente vorwiegend als Schulkirche. Auch an Sonntagen wurde in dieser Notkirche Gottesdienst gefeiert.

Nach dem 2. Weltkrieg begann eine rege Bautätigkeit, so dass die Bevölkerungszahl enorm stieg. Die Notwendigkeit eines selbständigen Seelsorgebezirks wurde immer deutlicher. Karl Schauer wurde 1950 nebenamtlich, ab 1956 hauptamtlich die Seelsorge in Neustift übertragen.

Der erste Schritt zur Selbständigkeit war 1957 die Errichtung eines Friedhofes an der Neustifter Straße. 1958 erfolgte die Erhebung zur Expositur. Karl Schauer wurde zum Expositus ernannt.

Abb: Grundstein Pfarrkirche Passau-Neustift

Die wichtigsten Aufgaben wurden tatkräftig und erfolgreich geleistet: Von 1959 bis 1960 Bau der neuen Kirche, 1961 Erhebung der Expositur Neustift zur selbständigen Pfarrei und Ausgliederung aus dem Pfarrbezirk Heining.

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Geschichte ausführlich

Das Gebiet der heutigen Pfarrei Passau-Neustift, seit 2009/10 mit Passau-Auerbach zu einem Pfarrverband zusammengeschlossen, gehörte fast 1000 Jahre lang zu der Pfarrei oder Kirche Heining. Dort bestand schon eine Severinskapelle, als erstmals eine Kirche in Heining erwähnt wurde: Bischof Adalbert von Passau (946-971) übertrug 970 dem Adligen Dietrich die Kirche „ad Huningam“ (zu Huninga oder Huning), zu Lehen. Zu Ende des 12. Jahrhunderts war die Kirche dem großen Pfarrverband des Benediktinerklosters Vornbach am Inn eingegliedert, das mehr als 700 Jahre bestand und dessen östliche Besitzungen bis nach Niederösterreich ausgriffen. Für das Jahr 1383 ist wieder eine eigene „Heyninger Pfarr“ bezeugt. Um 1400 war sie ein Pfarrvikariat und wurde von Domvikaren des Bistums Passau betreut. Deswegen ging ein großer Teil ihrer Einkünfte an das Bistum und stand für den eigenen Gebrauch nicht zur Verfügung. Seit 1593 führte die Pfarrei Matrikelbücher (Personenstandsbeurkundungen), 1716 wurde sie wieder selbständig. Die Pfarrei umfasste ein ausgedehntes Gebiet südlich und nördlich der Donau. Sie reichte von der Löwenwand im Westen bis nach Hacklberg und Haidenhof im Osten und erstreckte sich über drei Hoheitsgebiete: über einen Streifen herzoglich niederbayerischen, dann kurbayerischen Territoriums rechts und links der Donau, über kleinere Teile der Reichsgrafschaft Neuburg, die 1730 an das Hochstift Passau, 1803 an Bayern fiel, und des Hochstifts Passau, des weltlichen Herrschaftsgebietes des Bistums.1 Der alte, große Pfarrbezirk Heining, dem Bistum Passau und zeitweise dem Kloster Vornbach zugehörig, ist aus der im Mittelalter einsetzenden kulturellen, herrschaftlichen und wirtschaftlichen Erschließung des zwischen Inn und Donau gelegenen Forst- und Rodungslandes nicht wegzudenken.2

In Heining existierte eine Überfuhr über die Donau für den Salzhandel. Sonst war der spätere Gemeindebereich agrarisch strukturiert. Er zerfiel in zwei Hoheitsgebiete. Das bayerische Amt Heining gehörte zum Landgericht Vilshofen. Ein schwer zu ermittelnder Teil der Streusiedlungen in Neustift wurde von der Reichsgrafschaft Neuburg beansprucht, die ebenfalls ein Amt Heining eingerichtet hatte3 - typisch für die Gemengelage frühneuzeitlicher Territorien, deren Grenzen nicht immer scharf gezogen und rechtlich umstritten waren. Um 1501 war der Meierhof, später Peslbauer in Neustift, nahe der heutigen Pfarrkirche gelegen, bayerisch wie wohl die meisten Häuser in Neustift. Aus diesem Jahr stammt das dort angebrachte Wappen der Administratoren der Herzöge von Niederbayern.

In unmittelbarer Nachbarschaft des ehemaligen Meierhofes entstand das 1778 für den fürstbischöflichen Passauer Hofrat Felix Wimmer erbaute „Schlößl“.4 Das Senfkörnchen der Pfarrgemeinde Neustift liegt in der Kapelle dieses ansprechend im späten Rokoko-Stil gehaltenen Landhauses, das 1971 wegen der Straßenerweiterung abgerissen wurde. 1893 erwirkte Prälat Dr. Georg Pell, Professor für Dogmatik und Apologetik am Lyzeum Passau, inzwischen Besitzer des Landhauses und der umliegenden Grundstücke, die päpstliche Erlaubnis, in der Schlößl-Kapelle die Messe zu lesen.5 Erstmals hatte der Benediktiner Dr. Bernhard Deutmayr regelmäßig in der Kapelle zelebriert. Dieser Theologieprofessor und Kapitular in Niederaltaich war mit seinem Kloster ein Opfer der Großen Säkularisation von 1806 geworden und fand eine Zuflucht in Neustift, wo er 20 Jahre lang lebte.6 Nach ihm wählten weitere gelehrte Geistliche hier ihren Aufenthalt. Sie unterhielten Kontakte zur Hochschule und zum Bischöflichen Stuhl. Ihre Präsenz am Ort hat die Entstehung der Pfarrei mit vorbereitet. Unter ihnen begegnen bekannte Namen wie der Prälat Georg Pell, der Geistliche Rat Joseph Kreilinger, ehemaliger Regens des Priesterseminars Passau, und Dr. Alois Winklhofer, gestorben 1971. Dieser bedeutende Theologe wohnte viele Jahre in Neustift, zuletzt im „Schlößl“. Als Professor für Dogmatik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule war er vielseitig interessiert und äußerst belesen. Er lehrte und publizierte kompetent über sein Fachgebiet hinaus. Winklhofer erhielt nach 1945 an der Hochschule einen Lehrauftrag für Neuere deutsche Literatur. Er hat die Werke Friedrich Hölderlins, Hans Carossas und einer ganzen Reihe moderner Dichter tiefgründig aus christlicher Sicht erschlossen.7

Die materielle Grundlage für die 1934 erbaute erste Kirche in Neustift schuf Prälat Pell, auch Gründer der Studienstiftung Pellianum in der Passauer Altstadt. Er übereignete sein Landhaus und den dazugehörigen Grund dem Diözesanbischof Felix Sigismund von Ow zu Zwecken eines Kirchenbaus.8 Des damals weit draußen vor der Stadt zu realisierenden Projekts nahm sich kein geringerer an als der Dompropst und Generalvikar Dr. Franz Seraph Riemer. Im „Dritten Reich“ erlangte er einen überörtlichen Bekanntheitsgrad, jedenfalls bei den Regierungskreisen in Berlin, die seinen entschlossenen Widerstand gegen den Nationalsozialismus verärgert registrierten. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte sich Riemer nachdrücklich für den Wiederaufbau der katholischen Jugendarbeit in Passau ein.9

Zu Ende der 1920er Jahre lebten 700 Seelen in dem weit ausgedehnten westlichen und südlichen Umkreis der kleinen Heininger Pfarrkirche an der Donau, die aus den ferner gelegenen Gemeindeteilen schwer zu erreichen war. Auch konnte in der 1899 erbauten Schule von Neustift noch kein Schulgottesdienst stattfinden. Das Bistum gab 1927 dem Antrag des Pfarrers von Heining, Eduard Poschinger, statt, für Neustift einen Pfarr-Filialbezirk zu errichten. Dessen Einzugsbereich umfasste die Siedelstellen Ober- und Unterneustift (Bahnhof Neustift), Steffelmühle, Granecker, Unteröd, Brand, Sperrwies, Haarschedl und Eichet. Die kleine Filialkirche wurde auf die intakten Grundmauern des Ökonomiegebäudes des „Schlößl“ gesetzt. Die Planung und Ausführung des Baues übernahm der Baumeister J. Leberfing aus Neukirchen am Inn. Die Kosten beliefen sich auf rund 4600 Reichsmark. Beachtliche 1500 Reichsmark steuerte der 1929 gegründete Kirchenbauverein von Neustift bei, geleitet von dem Kirchenpfleger Johann Bauer, Bauer in Haarschedl. Die anderen Anteile wurden durch weitere Spenden und Grundstücksverkäufe aufgebracht. Die spärlich ausgestattete Schulkirche oder Schulkapelle wurde 1935 geweiht. Zum Kirchenpatron wurde der hl. Sigismund nach einem der Namenspatrone des Bischofs Felix Sigismund von Ow gewählt, in dessen Amtszeit das erste Neustifter Gotteshaus entstand. Die „Notkirche“, wie sie sogleich genannt wurde, konnte nur die dringendsten seelsorglichen Bedürfnisse erfüllen.

Das Ende des Zweiten Weltkriegs und die erste Nachkriegszeit waren durch einschneidende Zäsuren gekennzeichnet. Es änderten sich die Rahmenbedingungen für Staat und Kirche, Prozesse geistiger Neuorientierung begannen. Aber die Anknüpfung am geschichtlich Gewordenen war wegen schon wegen der Komplexität der sozialen und rechtlichen Verhältnisse unvermeidbar.10 Während der 1950er Jahre setzte in der Bundesrepublik Deutschland ein großer wirtschaftlicher Aufschwung ein. Trotz des „kalten Krieges“ wurde Europa das Glück einer langen Friedenszeit zuteil. Dies halten viele Bürger heute für selbstverständlich, zu wenige blicken dankbar auf die Jahre zurück, in denen trotz der zunächst unüberwindbar scheinenden Nachkriegsprobleme die Weichen für den „Wiederaufbau“ gestellt wurden.11 Die katholische Kirche, die von den Nationalsozialisten bedrängt und verfolgt worden war, erschien vielen als „Siegerin in Trümmern“.12 Manche Zeitgenossen teilten diesen Optimismus nicht. Sie sprachen stattdessen vom Missionsland Deutschland. Die religionsfeindliche nationalsozialistische Ideologie und die Schrecken des Krieges hatten in der Tat ihre Spuren hinterlassen. Vielerorts war es zum Zusammenbruch einer geordneten Seelsorge gekommen.13 Im Vergleich mit westlich gelegenen Diözesen wie Aachen kamen die Stadt und das Bistum Passau noch gut über den Umbruch hinweg. Die Beseitigung der Kriegsfolgen, der Wiederaufbau und die Eingliederung der Flüchtlinge und Vertriebenen stellten große Herausforderungen dar. Das Grundgesetz gewährte den Religionsgemeinschaften wieder die verfassungsmäßige Freiheit (Art. 140 in Übernahme von Art. von 137-141 der Weimarer Reichsverfassung). Kirchliche Einrichtungen wurden als gemeinnützig gefördert. Dies zu bedenken, ist als Hintergrund jeder Pfarreigeschichte ebenso wichtig wie die neuen Entwicklungen auf kommunalem Gebiet. Mit staatlicher Förderung wurde das Umland der Großstädte, der kleineren Städte, Märkte und Dörfer als Bauland erschlossen. Neue Siedlungen wuchsen rasch über die engen Weichbilder der Städte und Gemeinden hinaus. Die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse förderte die aus den Wohnortwechseln folgende Mobilität. Verglichen mit den Lebensverhältnissen im Kaiserreich, in der Weimarer Republik und im „Dritten Reich“ besserte sich die Wohnkultur für viele Menschen auf die Dauer grundlegend und nachhaltig durch die großzügige, frühere Planungen in den Schatten stellende Erschließung neuen Baulands jenseits der alten Stadt- und Gemeindegrenzen. Die beklagenswerte „Raumnot“ der ersten Nachkriegszeit wich über die Jahre einem respektablen Raumangebot.

Neustift wurde wegen seiner schönen Lage auf den sanft ansteigenden Höhen des südlichen Donautals und als Eingangstor zum Naherholungsraum des Neuburger Waldes ein attraktives Wohngebiet. Der Heininger Bürgermeister Valentin Netzer (SPD) schuf neuen Wohnraum, der vor allem den Flüchtlingen, die behelfsmäßig im Flüchtlingslager Schalding untergebracht waren, zugute kam. Nach ihm ist die Netzersiedlung in Neustift benannt. Der Integration der Flüchtlinge hat sich auch die die Pfarrei Neustift sehr angenommen. Von Ende der 1920er Jahre bis zum Jahr 1959 verdoppelte sich die Zahl der katholischen Einwohner auf 1480, bis 1971 wiederum auf 3012. 1984 zählte die Pfarrei Neustift 3988 Seelen, um 2010 waren es 4300.

Bis zur Errichtung einer eigenen Pfarrei waren noch einige Stationen zurückzulegen. Angesichts der gestiegenen Einwohnerzahl wurde der Kooperator von Heining, Karl Schauer, mit der hauptamtlichen Seelsorge an der Schulkapelle in Neustift betraut (1956). Sie war bei der Sonntagsmesse während der 1950er Jahre völlig überfüllt. 1958 wurde Neustift zu einer Expositur, zu einem eigenständigen Seelsorgebezirk erhoben. Die steigenden Schülerzahlen machten Neubauten der Volksschule Neustift erforderlich (1956, 1968). 1957 wurde unterhalb der Schulkirche ein neuer großer Friedhof angelegt. Die Einwohner von Neustift, unter ihnen viele Neusiedler, die selbst finanzielle Belastungen trugen, brachten drei Jahre lang erhebliche Spenden für einen neuen Kirchenbau auf. Der Passauer Glockengießer Rudolf Perner lieferte die Glocken im Wert von 15000 Mark.

Ein Jahr nach der Grundsteinlegung konnte die Pfarrkirche Auferstehung Christi am 28. August 1960 von Bischof Simon Konrad Landersdorfer bei strahlend schönem Sommerwetter geweiht werden. Die Feierlichkeiten gestalteten sich zu einer eindrucksvollen Demonstration der Volkskirche. Schon als 1958 die erste Fronleichnamsprozession in Neustift stattfand, nahmen 500 Gläubige mit „Volksgesang“ teil. An Ministranten aus der Neustifter Schule und auch aus älteren Jahrgängen herrschte kein Mangel. Zur Feier der Pfarrerhebung am 14./15. Oktober 1961 holte ein ansehnlicher Festzug die bischöfliche Abordnung am Ortseingang ab. Er zog zur Pfarrkirche, von dort zum Friedhof, nach der „Totenehrung“ zur nahe gelegenen Netzersiedlung, dann zum Kirchplatz und zum Dorfgasthaus Pell zurück. Am Anfang schritten die Repräsentanten der sog. Naturstände: der Frauenverein, der Männerverein, der Mädchen- und Jungmännerverein; danach kamen die Neustifter Tischgemeinschaft, der Neustifter Schützenverein, die Kirchenverwaltung und die Vertreter der weltlichen Behörde, die Geistlichkeit, der Kaninchenzuchtverein Fritz Aichele, eine Abordnung des Kriegervereins von Niederbayern und der Veteraner-Verein, die Neustifter Gmoa, der Musikzug der Blaskapelle Schalding. Den Schluss machten die Feuerwehr und die Lehrerschaft mit den Schulkindern.14 Der Landrat Hans Karl (CSU) würdigte das gute, ja herzliche Verhältnis zwischen der kirchlichen und der politischen Gemeinde. Bürgermeister Netzer von Heining gab zu bedenken, man lebe zwar „im Zeitalter der sogenannten Aufklärung, Technik und Wissenschaft müssten aber Halt machen vor dem Unergründlichen, worüber nur Gott allein herrsche“.15 Der Vertreter des Bistums, Dekan Michael Thurmeier, rief die Laien zur aktiven Mitwirkung am Leben der Pfarrei auf und trat nachdrücklich für die religiöse Erziehung der Jugend ein.

Die von Diözesanbaumeister Alfons Hornsteiner im Auftrag des Bistums geplante Pfarrkirche ist ein schlichter, in Konzeption und Ausführung überzeugender moderner Sakralbau. Anstelle des traditionellen Längsschiffs wurde ein angedeutetes, auf den Altar ausgerichtetes Halbrund als Grundriss gewählt; das Breitenmaß übersteigt das Längenmaß. An die Stelle der Kanzel trat ein Ambo, um bei der Verkündigung des Evangeliums der um den Altar gescharten Gemeinde nahe zu sein. Die Neustifter Auferstehungskirche weist deutliche Parallelen zu anderen Passauer Nachkriegs-Kirchenbauten auf. Der neue Stil dieser Gotteshäuser war keineswegs unumstritten. Manche bemängelten das zu große Zugeständnis an den Zeitgeist, sprachen abwertend von Seelensilos, garagen- oder gaskesselähnlichen Gebilden. Für Neustift sind solche kritischen Stimmen allerdings nicht überliefert. Hier überwog der Stolz auf den gelungenen, geräumigen Kirchenbau. Gemäß den neuen pastoralen Absichten konzipiert und etwa gleichzeitig erbaut wurden die Rundkirche St. Michael in Grubweg, die zeltähnlich um den Altar gebaute St.-Rupert-Kirche in Salzweg und die St.-Peter-Kirche in Haidenhof mit großem, hohem, in Form einer Ellipse gestalteten Innenraum.

Beim Bau in Neustift war ein kniffliges technisches und finanzielles Problem zu bewältigen: die Einfügung der schweren Betondecke. An einige Münchner Firmen erging die Anfrage, ob sie die dafür notwendige, aufwändige Stahleinrüstung vornehmen könnten; sie verlangten aber unerschwinglich hohe Preise. Daraufhin durchhieb die Passauer Firma Capellaro mit ihrem findigen Vorarbeiter Paluschnik den gordischen Knoten auf Waldler-Art. Der Ausweg hieß: Wir setzen auf Holz, der Bayerische Wald ist nah. Der Baumeister Emil Capellaro, er stammte aus Udine in Italien, kaufte ca. 300 Baumstämme von 10 bis 14 Metern Länge auf, ließ sie herbeifahren, schälen, zuschneiden und je 3 bis 4 Stück von seinen Zimmerern zusammenfügen. Daraus wurden die Gerüste und Verschalungen für das Kirchenschiff und den aus Beton hochgezogenen Glockenturm hergestellt. Mit Hilfe des heimischen Rohstoffes und genauer Berechnung gelangen die Einrüstung des Baues und die Auflegung des schräg gehaltenen, pultartigen, teils gerundeten Kirchendachs. Es wird im Innern nur von wenigen eleganten, schmalen, noch unten sich verjüngenden Säulen zusätzlich getragen. Unsere Anerkennung muss nicht nur den historischen Werken kirchlicher Baukunst, den gotischen Domen und ihren Bauhütten, gelten!

Bei der Ausstattung des zumeist als kahl empfundenen Innenraumes moderner Kirchen gilt es, Phantasie und Geschmack zu entwickeln. Für Passau-Neustift wurde diese Aufgabe gut gelöst. Neben den zwölf farbigen Apostelfenstern bildet die hoch an einer Eisenkonstruktion hängende Altarplastik einen Blickfang, der jedem Kirchenbesucher sofort ins Auge fällt. Sie symbolisiert mit ihren mittigen Kreuzbalken und der Dornenkrone das Leiden Christi. Gefertigt wurde sie im ehemaligen Vornbacher Klostergebäude von dem aus Aicha stammenden Künstler Leopold Hafner, einem Schüler von Prof. Josef Henselmann; Hafner stand seinem Lehrer auch bei der Schaffung des modernen Hochaltars im Passauer Dom bei. Die 40 cm starke Rundplastik mit 4,30 m Durchmesser besteht aus afrikanischem Abachi-Holz, das leicht und gut zu bearbeiten ist. Das Holz, aus dem das Rad gefertigt wurde, kostete bei der Einfuhr im Hamburger Hafen 4000 Mark. Es wurde zuerst geformt, dann mit Kupferfolie überzogen, an den Spitzen vergoldet und mit eingetriebenen großen, farbigen Glasbrocken geschmückt. Die frühbarocke Marienfigur eines unbekannten Künstlers, die aus der Kapelle in Unterneustift stammt, kaufte die Kirchenstiftung 1964 an. Sie ist im großen Kirchenraum gut zu sehen. Die Ölbilder des 1985 angebrachten Kreuzwegs stammen aus der Pfarrkirche in Kößlarn, ihre vergoldeten Rahmen von Leopold Hafner. Elemente traditioneller und moderner Kirchenkunst sind hier vereint.

Zeitlos hat Renate König-Schalinski die Marienfigur mit Jesuskind im neuen Wohngebiet der Max-Matheis-Straße gestaltet. Die Schutzmantelmadonna aus Bronze, ausgeführt von der Bronzegießerei Strehle in Neuötting, steht auf einem ansehnlichen Hauzenberger Granitblock, dessen gerundete Grundrissformen an den Rokokostil erinnern. Sie steht gut sichtbar, etwas zurückgesetzt von der Straße, auf einer parkähnlichen stadteigenen Grünfläche. Der Plan zur Aufstellung des Mariendenkmals entstand 1977 bei einer von etwa 1000 Gläubigen besuchten, im Freien abgehaltenen Maiandacht. Unter dem Eindruck dieser lebendigen Glaubenskundgebung hat der damalige Weihbischof Franz Xaver Eder die Aufstellung eines Marienbildes angeregt. Die Neustifter Bürger und Pfarrgemeinderäte Franz Mader und Hans Schrötter haben sich der Verwirklichung des Vorhabens tatkräftig angenommen. 25 Sponsoren, Firmen und Einzelpersonen aus Passau und Umgebung, haben ehrenamtliche, unentgeltliche oder unter Preis geleistete Dienste übernommen, um in Erweiterung des ursprünglich bescheideneren Planes ein frei stehendes Denkmal zu schaffen. Die Stadt Passau trat dem Vorhaben sehr aufgeschlossen gegenüber. Sie stellte Arbeiter der Stadtgärtnerei zur Anlegung des „Marienparks“ zur Verfügung.16

Der erste, sehr angesehene Pfarrer in Neustift war Karl Schauer, zuvor Kaplan in Heining. Er hat sich um die Gründung der Pfarrei große Verdienste erworben, bewährte sich als Bauherr, beging würdig die Feiern zur Pfarreierhebung und griff selbst zur Schaufel, wenn es nötig schien, so bei der Anlegung des Friedhofs. Er starb schon 1962 unter tragischen Umständen, nachdem er wegen Verstoßes gegen den § 175 a verhaftet worden war. Das Missbrauchsvergehen wurde auf Grund einer Anzeige sofort von der Polizei verfolgt, wie Zeitungsmeldungen zu entnehmen war, also nicht vertuscht. Anscheinend wurden ihm aber der Trost und die Aufrichtung nicht zuteil, die ihn von dem Selbstmord im Gefängnis hätten abhalten können.

Der zweite Pfarrer in Passau-Neustift war Lorenz Zacher. Er hat sein Amt fast eine Generation lang ausgeübt. Er verwuchs mit seiner Pfarrei und begleitete eine große Anzahl von Pfarrkindern durch die kirchlich begangenen Höhepunkte und Wechselfälle ihres Lebens. Leicht ist man damals wohl nicht zum Pfarrer aufgestiegen. Lorenz Zacher wurde 1943 zum Priester geweiht. Er war in acht niederbayerischen Gemeinden, zunächst als Kaplan, zuletzt als Pfarrer in Haag bei Wegscheid, tätig gewesen, bevor er die Pfarrei in Passau-Neustift übernahm.17

Ebenfalls eine lange Zeit, von 1988 bis 2009, wirkte in Neustift Pfarrer und Bischöflicher Geistlicher Rat Alois Schießl, der seiner Gemeinde ein „menschlicher Priester und ein priesterlicher Mensch“ sein wollte. Zu seiner Verabschiedung am 26. Juli 2009 schrieb der Pfarrbrief: „Durch eine feierliche Liturgie, die Symbole, das regelmäßige Gebet und mitfühlenden seelsorgerischen Zuspruch wollte unser Pfarrer die Menschen überzeugen und zu Christus führen“.18 Unermüdlich hat Pfarrer Schießl die Schaffung des Pfarrzentrums und den Ausbau des Kindergartens vorangetrieben. Er war ein großer Organisator und Musikliebhaber, er spielt mehrere Instrumente.19 Denen, die ihn erlebt haben, bleiben sein hintersinniger feiner Humor, seine lebenskluge, gütige Einstellung und sein Herz für die Kinder in dankbarer Erinnerung. Auch Pfarrer in Ruhe Arthur Hellinger stellte seit den 1980er Jahren seine Kräfte immer wieder in den Dienst der Gemeinde.

Seit 2009 leitet den neu gebildeten Pfarrverband Auerbach-Neustift der bisherige Pfarrer von St. Josef in Passau-Auerbach,20 Dr. Josef Mader. Er hat wissenschaftliche Werke über den evangelischen Theologen Paul Tillich und den Philosophen Georg Friedrich Wilhelm Hegel geschrieben.21 Schon kurz nach der Übernahme der Pfarrei ließ er eine gelungene Innen- und Außenrenovierung der Pfarrkirche durchführen. Seine Seelsorge will sich den „kritisch-rationalen Fragen des Lebens“ stellen, das ökumenische Denken pflegen22 und ruft in den Bußzeiten des Kirchenjahres zum Verzicht und zu einem „vertieften geistigen Leben“ auf.23 Die Dienste, z. B. die Krankenhaus-Besuche von Pfarrangehörigen, wurden vermehrt und intensiviert.

In einer Pfarrgemeinde sind die Aktivitäten der Laien heute selbstverständlich. Auch in Neustift wirken die gewählten Gremien, die Kirchenverwaltung und der Pfarrgemeinderat, eine ganze Reihe von Vereinigungen und Gruppen. Schon unter Pfarrer Zacher traten der Katholische Deutsche Frauenbund, die Katholische Arbeitnehmerbewegung, der Seniorenclub, der Kindergartenverein und die Bläsergruppe ins Leben. Die musikalische Umrahmung der Gottesdienste gestalteten würdig und zeitgemäß der Kirchenchor mit seinem langjährigen Leiter Elfried Metten (+) und viele musizierende Gruppen, unter ihnen der Chor Karisma, die Regenbogen-Kids und die Bläser. Viele Jahre lang übernahm Josef Wenninger als hauptamtlicher Mitarbeiter der Pfarrei Verantwortung für den Religionsunterricht, die Vorbereitung der Gottesdienste und die Jugendarbeit. Seit 2010 wirkt als Gemeinde-Assistentin Martina Kochmann, die, in der Slowakei geboren, dort Sozialarbeit und an der Universität Passau Theologie und Caritaswissenschaften studiert hat. Auffallend ist die große Zahl von jungen Ministrantinnen und Ministranten, die mit ihrem Altardienst Hoffnung für die Zukunft des Glaubens geben. Der neue, zweimonatlich erscheinende, graphisch anspruchsvoll und lebendig gestaltete Pfarrbrief informiert auch über mannigfaltige Aktivitäten von Einzelpersonen oder Familien, die das Leben des großen Pfarrverbands Neustift-Auerbach bereichern.

Eine Untersuchung der bekannten Demoskopin Renate Köcher über den Einstellungswandel der Bevölkerung zu den Kirchen, wie er sich nach den bekannten antikatholischen Medienkampagnen abzeichnet, kommt zu beunruhigenden Ergebnissen. Viel in die katholische Kirche gesetztes Vertrauen ging verloren, schreibt sie, doch mit einer gewichtigen Ausnahme. In der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ führt sie aus: „Das Vertrauen zu den Priestern am eigenen Ort in den Gemeinden ist völlig ungetrübt. Die überwältigende Mehrheit der Katholiken kennt ihren zuständigen Pfarrer und hat von ihm ein positives Bild. Die persönliche Erfahrung mit katholischen Priestern, das Nahbild, ist heute weitaus positiver als das Fernbild, die gesellschaftlichen Vorstellungen vom Priesterstand insgesamt“.24

Zu dieser positiven Einstellung hat sicherlich beigetragen, dass die Gemeinden heute, auch die Gemeinde Passau-Neustift, aus den nahen Kontakten zwischen den Priestern, den Gemeindemitgliedern und den verschiedenen Laiengruppen leben, dass sich viele Bekanntschaften ergeben und Lebenslinien überkreuzen - dass zuletzt aber alle auf ein gemeinsames Drittes, die Beziehung zu Gott, ausgerichtet sind.25 Bei dem Blick zurück in die Geschichte einer Pfarrei mag sich ein Gefühl der Verpflichtung einstellen, dem Glaubensstrom weiterzutragen, wie er über die Generationen hinweg bewahrt wurde und vor den vielen und wechselnden Herausforderungen der Zeiten nicht versiegt ist.

Winfried Becker

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1 Vgl. Franz Mader, Die Geschichte der Pfarrei Neustift, hg. v. Kath. Pfarramt Auferstehung Christi Passau-Neustift, Passau 1985, S. 7 f., 13, 17 f. (Karten). Diese reich bebilderte Schrift (43 S.) zum 25. Jubiläum mit einem Vorwort von Lorenz Zacher wurde vom Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats, Stadtrat und Diözesankustos Franz Mader zusammengestellt. Vgl. www.pfarrei-heining.de/geschichte-heining.htm (8. 5. 2015); zum Folgenden den Aktenordner: Chronik Pfarrei „Auferstehung Christi“ Passau Neustift, Bd. 1, 1956-1964 (Sammlung von Zeitungsausschnitten, meist aus der Passauer Neuen Presse, und teils nicht gezeichneten und datierten Masch.-Manuskripten; reiches Bildmaterial). Konrad Mader gewährte dem Verf. freundliche Auskünfte.

2 Vgl. Alexander Erhard, Geschichte und Topographie der Umgebung von Passau bzw. des ehemaligen Fürstbistums und der Abtei, Bd. 2, Landshut 1904, Fortsetzung des 2. Teils, S. 26-29, 49.

3 Franz Mader, Die Geschichte der Eingemeindungen nach Passau (Der Passauer Wolf. Schriftenreihe des Stadtarchivs Passau, Bd. 7), Passau 1997, S. 52 f.

4 Max Heuwieser an Joseph Kreilinger, o.O. 13. Dezember 1920 (Original). Chronik (wie Anm. 1).

5 Lateinisches Bittschreiben von Dr. Georgius Pell an den Hl. Vater [Papst Leo XIII.], Passau, 31. Dezember 1892 (Abschrift). Chronik (wie Anm. 1).

6 B. Deutmayr (1747-1827), Dr. theol. et utr. jur. Vgl. Ludwig Heinrich Krick, Die ehemaligen stabilen Klöster des Bistums Passau. Chronologische Reihenfolge ihrer Mitglieder von der Gründung der Klöster bis zu ihrer Aufhebung, Passau 1923, S. 168.

7 Vgl. Hermann Stinglhammer, Der Passauer Dogmatiker Alois Winklhofer – Theologie als Kultur der Humanität, in: Ostbairische Lebensbilder, hg. v. Egon Boshof u.a., Bd. III (Neue Veröffentlichungen des Instituts für ostbairische Heimatfoschung der Universität Passau, Bd. 54/III), Passau 2007, S. 213-233.

8 Schreiben von Hochschulprofessor Dr. Georg Pell an das Bischöfliche Ordinariat Passau v. 6. Dezember 1926 (Abschrift). Chronik (wie Anm.1).

9 Vgl. Herbert W. Wurster, Das Bistum Passau im Dritten Reich, in: Passau in der Zeit des Nationalsozialismus. Ausgewählte Fallstudien, hg. v. Winfried Becker, Passau 1999, S. 389-406; Franz Mader, Tausend Passauer. Biographisches Lexikon zu Passaus Stadtgeschichte, Passau 1995, S. 191 f.; Priester unter Hitlers Terror. Eine biographische und statistische Erhebung, 3. erw. Aufl., bearb. v. Ulrich von Hehl u.a., Bd. II, Paderborn 1996, S. 1267; Emil Janik, Klerus und Klöster des Bistums Passau im Dritten Reich, Passau 1980, S. 55 f.; vgl. auch die Erwähnungen des den Berliner Stellen auffälligen Generalvikars in: Akten deutscher Bischöfe über die Lage der Kirche 1933-1945, Bd. I, 1933-1934, bearb. v. Bernhard Stasiewski, Mainz 1968, Bd. II, 1934-1935, bearb. v. Bernhard Stasiewski, Mainz 1976, Bd. III, 1935-1936, bearb. v. Bernhard Stasiewski, Mainz 1979, Bd. IV, 1936-1939, bearb. v. Ludwig Volk, Mainz 1981, Bd. V, 1940-1942, bearb. v. Ludwig Volk, Mainz 1983, Bd. VI, 1943-1945, bearb. v. Ludwig Volk, Mainz 1985. Eine Biographie Riemers (1884-1965) fehlt.

10 Vgl. Josef Isensee, „Stunde Null“? Von der Unvermeidlichkeit der Anknüpfung beim Wechsel politischer Systeme, in: Manuel Becker, Christoph Studt (Hg.), Die Ämter und ihre Vergangenheit im „Dritten Reich“. „Horte des Widerstandes oder „verbrecherische Organisationen“? (Schriftenreihe der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e. V., Bd. 17), Augsburg 2013, S. 15-45, 28 f.

11 Vgl. Deutschland im Wiederaufbau. Tätigkeitsberichte der Bundesregierung für das Jahr 1950(-1960), hg. vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Bonn 1950(-1960); Jost Hermand, Kultur im Wiederaufbau der Bundesrepublik Deutschland 1945-1965, München 1986.

12 Diese Bezeichnung verwenden Joachim Köhler u. Damian van Melis (Hg.), Siegerin in Trümmern – Die katholische Kirche in der deutschen Nachkriegsgesellschaft, Stuttgart 1998; vgl. Winfried Becker, Religionsgemeinschaften und der Staat. Katholische Kirche, Evangelische Kirche, Orthodoxe Kirche, Judentum, Islam, in: Die Bundesrepublik Deutschland. Eine Bilanz nach 60 Jahren, hg. v. Hans-Peter Schwarz, München 2008, S. 531-552.

13 Erwin Gatz, Die Pfarrei unter dem Einfluß des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges, in: Ders. (Hg.), Die Bistümer und ihre Pfarreien (Geschichte des kirchlichen Lebens in den deutschsprachigen Ländern seit dem Ende des 18. Jahrhunderts, Die Katholische Kirche, Bd. 1, Die Bistümer und ihre Pfarreien), Freiburg-Basel-Wien 1991, S. 123-138.

14 Programm der Pfarrerhebungsfeier, Festausschuss der Pfarrei Neustift bei Passau. Chronik (wie Anm. 1).

15 Die Pfarrgemeinde ist die Urzelle der Kirche. Pfarrer Schauer von Neustift feierlich installiert, Passauer Neue Presse (nach 16.Oktober 1961). Chronik (wie Anm. 1).

16 Lorenz Zacher - Hans Schrötter, Mariendenkmal im Park an der Max-Matheis-Straße Passau-Neustift, Passau: Druckerei Dankesreiter, o.J.; mündliche Auskünfte von Hans Schrötter (11. Juli 2010).

17 Pfarrer Zacher: „Ich bin gerne nach Neustift gekommen“. Die Pfarrgemeinde bereitete ihrem neuen Seelsorger einen herzlichen Empfang, Passauer Neue Presse v. 4. Juni 1962.

18 Pfarrbriefteam Josef und Rosina Höcker, Joseph Dirnaichner. Pfarrei Auferstehung Christ Passau-Neustift, Pfarrbrief Mai/Juni/Juli 2009.

19 Konrad Mader, Ansprache zur Verabschiedung von H. H. Pfarrer Alois Schießl, 26. Juli 2009.

20 Vgl. zur Geschichte dieser Pfarrei Josef Mader, 75 Jahre St. Josef Passau-Auerbach 1928-2003, Passau-Auerbach 2003.

21 Josef Mader, Kirche innerhalb und außerhalb der Kirchen. Der Kirchenbegriff in der Theologie Paul Tillichs (Dissertationen, Theologische Reihe, 20), St. Ottilien 1987 (Diss. Universität Passau, 1986); Josef Mader, Offenbarung als Selbstoffenbarung Gottes. Hegels Religionsphilosophie als Anstoß für ein neues Offenbarungsverständnis in der katholischen Theologie des 19. Jahrhunderts (Studien zur systematischen Theologie und Ethik, 14), Münster 2000.

22 Pfarrei Auferstehung Christi Passau-Neustift, Pfarrbrief September/Oktober/November 2009.

23 Pfarrbrief 1, 2014, Pfarrverband Neustift-Auerbach, S. 2.

24 Renate Köcher, Schwere Zeiten für die Kirchen, Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 23. Juni 2010, S. 5.

25 Pfr. Lorenz Zacher im Vorwort zu F. Mader, Geschichte der Pfarrei (wie Anm. 1), S. 4.