Personen

Pfarrer BGR Dr. Josef Mader

Geboren bin ich am 06.12.1950 in Ernading, einem Dorf bei Grattersdorf, Landkreis Deggendorf. Aufgewachsen bin ich dort am Bauernhof. Ich besuchte das Humanistische Gymnasium Leopoldinum in Passau, war in den kirchlichen Internaten St. Max und St. Valentin untergebracht. Das Studium der Theologie machte ich in Tübingen, wo ich Leute wie W. Kasper, H. Küng, N. Greinacher kennenlernte. Nach der Priesterweihe 1977 war ich mehrere Jahre Kaplan bzw. Titularpfarrer in St. Anton, schrieb gleichzeitig die Doktorarbeit (Titel: Kirche innerhalb und außerhalb der Kirchen).

Insgesamt verlief mein Leben nicht bruchlos, war einerseits von dem religiös-katholischen Elternhaus, andererseits von modernen Zeitgeist bestimmt. Man könnte sagen: es bewegte sich immer auf der Grenze. Die erste Grenze ist die zwischen Kirche und Gesellschaft.

Ich liebe einerseits die katholische Kirche, auch mit ihrer ungebrochenen Tradition und Autorität, andererseits stehe ich ihr doch kritisch gegenüber. Und ich denke: Gerade schöpferische Kräfte lockt sie an, vor allem zur Mitarbeit an ihrer Entkrustung. Insgesamt möchte ich sagen, dass die religiöse Substanz des Christentums besser in einer autoritativ getragenen Gemeinschaft bewahrt ist als wenn dieser Boden fehlen und Beliebigkeit herrschen würde.

Diese Grenze zwischen Kirche und Gesellschaft, auf der ich mich empfinde, hat sich auch in der Promotion ausgedrückt. Bei dem evangelischen Theologen Paul Tillich entdeckte ich den Begriff der latenten und manifesten Kirche. Oft schien es mir nämlich, als ob Menschen außerhalb der Kirche die wahrere Kirche seien, weil weniger im Pharisäismus des Besitzes der Wahrheit befangen.

Eine zweite Grenze, die meine Existenz als Pfarrer betrifft, ist die Grenze zwischen Religion und Kultur. Ich will nicht, dass sich ein besonderer religiöser Habitus bzw. ein bestimmtes klerikales Verhalten (auch die Priesterkleidung) bei mir entwickelt, das sich von der normalen Profanität abhebt und von vornherein mich als religiösen Amtsträger kennzeichnet. Um mit Paulus zu sprechen: Ich will allen alles werden, selber nichts Besonderes sein. Eine Gruppe von Pfarrern als Menschen anzusehen, deren Gottesglauben zu ihren Berufserfordernissen gehört, grenzt für mich nicht nur an persönliche Arroganz, sondern in gewisser Weise ist es ein Missbrauch des Religiösen; vielleicht kann man es sogar als Zeichen von Machthunger, bestenfalls als Suche klerikaler Identität deuten. Vor allem wünsche ich mir eine Kirche, die auf jede Form von Macht und Noblesse (frei nach Gänswein) verzichtet und sich eindeutig auf die Seite der Einfachen, Entrechteten, Armen und Verachteten stellt, sowie Papst Franziskus dies vorlebt.

Kontakt: Tel.: 0851/81283, Mail: pfarramt.passau-neustift@bistum-passau.de

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Kaplan Pater Emmanuel

Ich bin Emmanuel Dass Sebastian, komme aus dem Dorf Nathampatti in der Nähe der südindischen Stadt Madurai in Tamilnad. Dort hatte ich bis zur 12. Klasse die Schule besucht und bin dann dem Orden im Norden des Landes beigetreten. Ich studierte in Neu Delhi und wurde 2008 zum Priester geweiht. Aufgewachsen bin ich zusammen mit sieben Geschwistern (4 Schwestern und 3 Brüder. Ich bin das siebte Kind) in einer christlichen Familie, die mir ein tiefes Gottesvertrauen mit auf den Lebensweg gegeben hat.

Dies war wohl mit entscheidend dafür, dass ich mich dazu entschloss, Priester zu werden. Nach der Priesterweihe 2008 war ich zunächst zwei Jahre als Assistent-Direktor im Communikation-Zentrum und danach sechs Jahre als Subregens im Priesterseminar tätig. Ich bin im April 2016 nach Deutschland gekommen, blieb viereinhalb Monate in Passau für meinen Deutschkurs und bin danach am 15. September 2016 nach Zwiesel gekommen. Vom 15. Sept. 2016 bis 4. Feb. 2018 war ich in Zwiesel.

Ich bin ein Ordenspriester und gehöre zur Indischen-Missions-Gesellschaft. Sie wurde 1941 von einem indischen Priester in Varanasi gegründet, welches die Heilige Stadt für Hindus ist - vergleichbar mit Rom für uns Christen. Bedingt durch den weltweit zunehmenden Priestermangel, wurden Mitbrüder meines Ordens in verschiedene Länder entsandt. Ich durfte somit nach Deutschland kommen.

Es ist mir ein großes Anliegen, den Menschen das Evangelium zu verkünden. Zum anderen möchte ich durch mein Einkommen als Priester, meinen Orden und meine armen und bedürftigen Landsleute in Indien finanziell unterstützen.

Ich freue mich auf die bevorstehende Zeit im Pfarrverband Neustift-Auerbach.

Ihr Kaplan, Emmanuel Dass Sebastian

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Vorsitzender des Pfarrgemeinderats Christian Lindner

Liebe Pfarrangehörige, ein herzliches Grüß Gott!

Seit Oktober 2012 bin ich Pfarrgemeinderatsvorsitzender der Pfarrei Auferstehung-Christi Neusift. Mein Name ist Christian Lindner, ich 1975 geboren, verheiratet und habe eine Tochter und einen Sohn. Von Beruf bin ich Bankfachwirt (IHK) und seit meiner Ausbildung 1994 bei der VR-Bank Passau eG beschäftigt. Bereits seit meiner Geburt wohne ich in der Pfarrgemeinde und habe bereits nach meiner Erstkommunion bis 1998 den Ministrantendienst, zuletzt auch als Oberministrant, ausgeübt.

Im selben Jahr hat mich unser ehemaliger Gemeindereferent Josef Wenninger für die Arbeit im Pfarrgemeinderat begeistern können, dem ich seither angehöre. Tätig bin ich hauptsächlich, neben meinen Aufgaben als Vorsitzender, im Ausschuss Jugend und Familie, Feste und Feiern und seit 2006 gehöre ich dem Vorstand an. Ich freue mich darauf, dass Pfarrleben gemeinsam mit Ihnen, den Hauptamtlichen und den Pfarrgemeinderatsmitgliedern auch in den nächsten Jahren gestalten zu dürfen und bitte Sie um Ihr Vertrauen.

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Oberministrant Peter Mader

Mein Name ist Peter Mader. Ich bin seit 2009 Ministrant in unserer Pfarrei und seit 2017 Oberministrant. Ich gehe in die zwölfte Klasse des Maristengymnasiums Fürstenzell und möchte nach dem Abitur an der Universität in Passau Informatik studieren. Außerdem lerne ich zur Zeit das Orgelspiel und möchte später auch als Organist tätig sein.

Die Arbeit als Oberministrant bereitet mir sehr viel Freude, weil wir eine lustige und gut gemischte Gruppe von Kindern und Jugendlichen sind und als solche viel gemeinsam unternehmen und einfach Spaß haben. Wir freuen uns immer über neue Gesichter, die Ministranten werden wollen. Also melde dich oder komm einfach vorbei (einige Termine sind auch immer dem aktuellen Pfarrbrief zu entnehmen).

Kontakt: E-Mail: peter@mader.info

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Mesnerin Brigitte Öller

Mein Name ist Brigitte Öller. Ich wurde am 25. Oktober 1963 in Passau–Auerbach geboren und war 12 Jahre Mesnerin in der Pfarrei St. Josef Passau–Auerbach. Am 1. Januar 2016 kam ich als neue Mesnerin in die Pfarrei Auferstehung Christi Passau–Neustift.

Der Beruf, Kontakt mit Menschen, Kindern und Jugendlichen, und alles, was mit dem Mesnerdienst zu tun hat, machen mir sehr große Freude. Es ist mir eine große Ehre, an der Seite von Herrn Pfarrer zu arbeiten.

Mein Sohn Johannes ist 26 Jahre alt und studiert an der Universität in Passau.

Ich hoffe, dass sich auch die Leute in der Pfarrei Neustift bei mir wohl fühlen. Das liegt mir sehr am Herzen.

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